Hörgeräte

Größte bundesweite GKV-Umfrage zu Hörsystemen

Wenn es um die Hörsystemversorgung geht, treffen die Versicherten die richtige Entscheidung. Das ergab jetzt die größte jemals von gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) durchgeführte Versichertenbefragung zur Qualität der Hörgeräteversorgung in Deutschland. Sie ergab Bestnoten für das Hörakustiker-Handwerk.

90 Prozent wurden über die Möglichkeit einer kostenfreien Versorgung informiert und konnten sich später auch noch daran erinnern. Laut dem Mehrkostenbericht des GKV Spitzenverbandes zahlen weniger als die Hälfte aller mit Hörhilfen versorgten Versicherten privat zu und entscheiden sich ganz individuell für ein Mehr an Komfort, Ästhetik oder Funktionen mit privater Zuzahlung.

Egal ob mit oder ohne Mehrkosten: Nahezu 90 Prozent der befragten Hörsystemträger waren mit der Versorgung sehr zufrieden bis zufrieden.

Knapp 90 Prozent waren davon überzeugt, dass ihre Entscheidung für eine Versorgung mit privater Zuzahlung richtig war – auch nach mehreren Jahren. Die Hörsystemträger sind so zufrieden mit ihrer ersten Versorgung, dass sich der Anteil derer, die sich für eine Versorgung mit privater Zuzahlung entschieden haben, auch bei der Folgeversorgung nach sechs Jahren kaum ändert. Dabei spielt die Beratung durch die Hörakustiker eine wichtige Rolle.

Zu zuzahlungspflichtigen Versorgungen gehören zum Beispiel Fernbedienungen und Bluetooth-Anbindungen an Smartphones. Sie steigern den Komfort, sind aber Leistungen, die nicht von der Versichertengesamtheit getragen werden müssen.

Marianne Frickel, Präsidentin der Bundesinnung der Hörakustiker (biha), freut sich ebenfalls sehr über die positiven Ergebnisse der Umfrage: „Das ist ein großartiges Ergebnis. Die Versicherten bestätigen die sehr gute Beratung und die qualitativ hohe und individuelle Hörsystemversorgung durch die Hörakustiker. Ergebnisse zwischen sehr gut und gut bei einem mit großer Sensibilität zu handhabenden Medizinprodukt sind eine Auszeichnung der Hörakustiker bei der Beratung und der Versorgung Schwerhörender.“

Original-Content von: Bundesinnung der Hörakustiker KdöR, ots

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