Tibor Gohmert - Jochen Haupt

GFL2-Phantoms und Head Coach gehen getrennte Wege

Die Wiesbaden Phantoms und ihr bisheriger GFL2-Head-Coach Tibor

Gohmert gehen ab sofort getrennte Wege. „Nach eingehender Analyse,

ob wir gewisse Teilziele erreicht haben, muss man klar feststellen, dass

nach den drei Niederlagen zu Saisonbeginn – vor allem auch deutliche

Niederlagen – eine Veränderung definitiv notwendig ist“, erklärt Gohmert,

der sich nun im Training vom Team verabschiedet hat, die Entscheidung.

Veränderung finde „natürlich auch immer mit Personen statt“, so Gohmert,

der das GFL2-Team der Phantoms vor der Saison 2021 übernommen hatte.

„Das heißt, wenn man anderen die Verantwortung und auch die Möglichkeit

gibt, neue Ideen und Ansätze einzubringen, um etwas zu ändern, kann dies durchaus zum Erfolg führen.“

Deswegen sei in beiderseitigem Einverständnis die Entscheidung getroffen

worden, dem Team mit einem neuen Head Coach die Chance zu geben,

„Spiele zu gewinnen und die Performance zu zeigen, die es zu zeigen in der Lage ist“, führt Gohmert weiter aus. „Das Team hat nach wie vor das Potenzial, in der GFL2 zu bestehen. Dafür muss aber an gewissen Stellschrauben gedreht werden, damit genau das passiert. Ich wünsche dem Team viel Erfolg vor allem bei der Herbeiführung der Veränderungen, um die Liga zu halten.

Das muss jetzt immerhin das primäre Ziel sein.“

Nachfolger Gohmerts wird der bisherige Assistant Head Coach und O-Line Coach David Gordon. Der US-Amerikaner hat die Arbeit direkt aufgenommen.

„Ich fühle mich geehrt, dass der Club mir das Vertrauen schenkt, das Team in dieser Situation zu übernehmen“, unterstreicht Gordon. „Mir fallen nur positive Worte ein, um Coach Gohmert zu beschreiben. Wir stehen aber im Tabellenkeller und es ist ein langer Weg zum Ligaverbleib. Wir müssen jetzt nach vorne blicken. Das ist eine außerordentlich große Herausforderung, die Saison jetzt noch erfolgreich zu gestalten, aber ich glaube an die Spieler, Coaches und die Helfer. Ich bin sicher, wir können das Ruder noch herumreißen.“

Quelle und Foto: Pressemeldung Wiesbaden Phantoms

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