17 Januar 2022

Neuste Meldung

MTK: Achtung Diebe haben es auf Lenkräder abgesehen! Und mehr…

Hofheim (ots) 1. Diebstahl von Lenkrad aus Fahrzeug, Schwalbach am Taunus, Am Sandring, 15.01.2022 Durch...

WI: Quecksilber-Fieberthermometer löst vor Feuerwehreinsatz aus

Des Menschen Herz ist wie Quecksilber, jetzt da, bald anderswo, heute so, morgen anders gesinnt. So wie einst Martin...

BMW Motorrad stellt die R18 M und die R18 Aurora vor

Anlässlich der Verona Motor Bike Expo vom 13. bis 16. Januar 2022 werden zwei exklusive Custom-Bike-Projekte auf Basis der ikonischen BMW R 18 präsentiert.Sie...

Altersflecken: Das hilft gegen die Pigmentmale

Baierbrunn (ots) Altersflecken sind in den meisten Fällen harmlos. Dennoch sollte man sie im Auge behalten, vor allem wenn...

Selbsttests: Krebs, HIV, Harnwegsinfekte u.s.w.! Ersatz für den Arzt?

Baierbrunn (ots) Krebs, HIV, Harnwegsinfekte - viele Erkrankungen kann man selbst mit Test untersuchen. Doch wie sinnvoll ist das?

Beliebt

OF/MKK: Spaziergänge (Corona-Demos) nehmen zu! Mehrere Versammlungen in verschiedenen Städten im Gebiet

Offenbach (ots) Auch am Montagabend, 10.01.2022, trafen sich vermeintliche Kritiker der Corona-Maßnahmen in Städten und Gemeinden im Bereich des...

WI/RTK/MTK/HTK: Versammlungen von Coronaregel-Kritikern am 17.01.2022

Bad Homburg v.d. Höhe (ots) Am Montagabend kam es im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Westhessen zu verschiedenen Veranstaltungen von Coronaregel-...

Frankfurt: 40 Tonner rammt Brücke auf der A5 Nordwestkreuz und flüchtet

Frankfurt (ots) Der unbekannte Fahrer eines großen Autotransporters hatte Anfang Dezember 2021 eine Eisenbahnbrücke auf der BAB 5 gerammt...

Frankfurt: Diensthund „Miki“ nimmt Randalierer fest

Frankfurt (ots) In der Nacht zum Samstag (15.01.2022) randalierte ein Mann vor und in einem Wohnhaus in der Metzstraße....

Gedenktag 21.7.: Drogenhilfe könnte Todesfälle verhindern

Kommunale Drogenhilfe kann Leben retten und Gesundheit erhalten – ist aber chronisch unterfinanziert. Deutsche Aidshilfe: „An Menschenleben spart man nicht!“ Zahl der Drogentodesfälle könnte deutlich niedriger sein.

Passgenaue Hilfe bei Problemen im Umgang mit Drogen – dafür gibt es die kommunale Suchthilfe. Dass sie vielerorts dramatisch unterfinanziert ist, kostet Menschen ihr Leben. Der Internationale Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher_innen am 21. Juli steht darum dieses Jahr unter dem Motto: „Überleben und Gesundheit gibt es nicht zum Nulltarif“. Denn die Zahl der Toten könnte deutlich geringer sein.

„Die so genannten Drogentoten fallen nicht einfach den Substanzen zum Opfer“, sagt Sven Warminsky vom Vorstand der Deutschen Aidshilfe. „Viele Menschen sterben, weil ihnen vorher keine passende Unterstützung angeboten wurde. Drogenhilfe kann Leben retten und Gesundheitsrisiken wie HIV- und Hepatitis-Infektionen reduzieren. Die Finanzierung sollte selbstverständlich sein. An Menschenleben spart man nicht!“

Schwindende Ressourcen

Die Finanzierung der kommunalen Drogenhilfe in Deutschland geht laut Deutscher Suchthilfestatistik faktisch zurück. Kürzungen beziehungsweise keine Erhöhungen bei steigenden Kosten und auslaufende Modellprojekte reißen Lücken in die Versorgungslandschaft.

„Die Versorgung von Menschen mit Drogenproblemen ist in den letzten Jahren faktisch schlechter geworden. Dabei müsste sie ausgebaut werden, denn neue Substanzen und verändertes Konsumverhalten erfordern differenzierte Antworten“, betont DAH-Vorstand Sven Warminsky.

Fachwelt und Politik weisen seit Jahren auf dieses Problem hin. Der Bedarf an Suchthilfe wächst. Rund eine halbe Million Menschen sucht laut Bericht der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht jährlich Beratung und Unterstützung in ambulanten Einrichtungen.

Auch Marlene Mortler (CSU) hat in ihrer gerade beendeten Amtszeit als Drogenbeauftragte der Bundesregierung die Bedeutung der kommunalen Drogenhilfe unterstrichen.

Bundesregierung muss Impulse geben

Ein zentrales Problem: Der Bund finanziert immer wieder Modellprojekte, die erfolgreich verlaufen, nach Ablauf aber in den Kommunen nicht weitergeführt werden.

DAH-Vorstand Sven Warminsky:

„Nachweislich wirksame Maßnahmen müssen in die Regelfinanzierung vor Ort übergehen. Die Kommunen stehen in der Pflicht, Innovationen auch langfristig zu ermöglichen. Die Bundesregierung muss hier ein klares Signal setzen und mit Ländern und Kommunen gemeinsam Lösungen entwickeln. Um Menschen möglichst früh gezielt zu unterstützen, müssen die Angebote dauerhaft finanziell abgesichert und gut vernetzt sein.“

Was hilft

Suchtforschung und praktische Erfahrungen in der Drogenhilfe zeigen klar, welche Maßnahmen und Einrichtungen benötigt werden:

   - Drogenkonsumräume ermöglichen schnelle Hilfe bei einer Überdosis
     und vermeiden Infektionen, doch neun Bundesländer nutzen diese 
     Möglichkeit nicht.
   - Leicht erreichbare Angebote für Tests auf HIV und Hepatitis 
     fördern frühe Diagnose und Behandlung und verhindern weitere 
     Infektionen. Sie müssen ausgebaut werden.
   - Das Notfallmedikament Naloxon rettet Leben bei einer Überdosis 
     Heroin. Es muss nicht nur an Abhängige, sondern auch an Polizei,
     Drogenhilfe, Angehörige und andere potenzielle Ersthelfer_innen 
     abgebeben werden - begleitet von umfassenden 
     Schulungsprogrammen.
   - Angebote, die Konsumierende vor Ort aktiv aufsuchen, sorgen 
     dafür, dass mehr Menschen erreicht werden, Sie müssen ausgebaut 
     werden.
   - Benötigt werden noch mehr spezielle Beratungsangebote und 
     Hilfestrukturen, die neu entstandene Herausforderungen in den 
     Blick nehmen, z.B. für Menschen, die synthetische Drogen in 
     Verbindung mit Sexualität konsumieren (Chemsex).
   - Die deutliche Zunahme des Konsums so genannter neupsychoaktiver 
     Substanzen" (NPS) erfordert mehr mobile Angebote des 
     Drugchecking in Verbindung mit Beratungsangeboten. 

Dringend erforderlich sind außerdem längere Öffnungszeiten der bestehenden Einrichtungen, mehr Personal und kontinuierliche Fortbildungsangebote, die bisher häufig nur in sehr beschränktem Maße möglich sind.

Auch ausreichend Zeit, um sich um die jeweiligen Menschen empathisch zu kümmern, gibt es nicht zum Nulltarif.

Drogenhilfe gibt Halt

Kommunale Einrichtungen leisten dabei mehr als Hilfe im Einzelfall: „Drogenhilfe schafft auch soziale Orte, an denen Drogen konsumierende Menschen sich über Gesundheitsfragen informieren und Kraft schöpfen können, auch um sich mit ihrer Situation auseinanderzusetzen und Hilfe in Anspruch zu nehmen“, betont Warminsky.

Im Jahr 2018 starben 1276 an den Folgen von Schwarzmarktsubstanzen mit unbekanntem Reinheitsgehalt, etwa die Hälfte davon an Heroin.

Original-Content von: Deutsche AIDS-Hilfe, ots

Neu

WI/RTK/MTK/HTK: Versammlungen von Coronaregel-Kritikern am 17.01.2022

Bad Homburg v.d. Höhe (ots) Am Montagabend kam es im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Westhessen zu verschiedenen Veranstaltungen von Coronaregel-...

Sieben-Tage-Inzidenz in Frankfurt erstmals über 1000

Am Montag, 17. Januar, hat die Sieben-Tage-Inzidenz in Frankfurt erstmals die Marke von 1000 überschritten, lag laut Robert Koch-Institut (RKI) bei 1060,1....

HTK: Raub an einem Jugendlichen drei Täter auf der Flucht! Unfall bei Flucht vor Polizeikontrolle Ergebnis, drei verletzte und ein Totalschaden!

Bad Homburg v.d. Höhe (ots) 1. Jugendlicher beraubt, Bad Homburg v. d. Höhe, Rathausplatz, 15.01.2022, gg. 21.10 Uhr...

„Doppelter“ Marco Rhein verlängert bei den Baggerseepiraten

Nachdem die Rodgauer Handballer wie bereits bekanntgegeben ab der kommenden Saison auf drei Leistungsträger verzichten müssen, gibt es nun positive Nachrichten zu...
Frankfurt am Main
Leichter Regen
12.1 ° C
13.3 °
10 °
47 %
5.7kmh
0 %
Sa
16 °
So
8 °
Mo
8 °
Di
9 °
Mi
12 °
Girl in a jacket Entdecken Sie unsere Angebote der Woche! zum Globus Hattersheim