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KSC verpasst Sensation gegen Inter Mailand: Späte Wende schockt Karlsruhe trotz starker Leistung im Wildpark

KSC verpasst Sensation gegen Inter Mailand: Späte Wende schockt Karlsruhe trotz starker Leistung im Wildpark
Ralf Brück

Karlsruher SC fordert Inter Mailand bis zur letzten Minute – Späte Treffer verhindern Überraschung im Wildpark

Der Karlsruher SC hat in der Saisonvorbereitung nur knapp für eine große Überraschung gegen Inter Mailand gesorgt. Vor heimischer Kulisse im BBBank Wildpark verlangte der Zweitligist dem italienischen Doublesieger alles ab und führte nach einer engagierten Vorstellung bis tief in die Schlussphase. Erst zwei späte Treffer in der Nachspielzeit sorgten dafür, dass Inter die Partie noch mit 2:1 drehte. Trotz der Niederlage hinterließ der KSC einen starken Eindruck und sammelte wertvolle Erkenntnisse für die bevorstehende Zweitliga-Saison.

Saisonhighlight gegen den italienischen Doublesieger

Für den Karlsruher SC stellte das Testspiel gegen Inter Mailand zweifellos einen der Höhepunkte der Sommervorbereitung dar. Die Nerazzurri hatten zuvor ihr Trainingslager in Donaueschingen absolviert und bestritten mit der Begegnung im Wildpark ihren letzten Härtetest vor der Rückkehr nach Italien.

Entsprechend groß war die Vorfreude auf das Duell gegen einen der renommiertesten Vereine Europas. Für den KSC bot sich die Gelegenheit, sich mit einem internationalen Top-Team zu messen und den aktuellen Leistungsstand unter Wettkampfbedingungen zu überprüfen.

Intensiver Beginn mit Chancen auf beiden Seiten

Von Beginn an entwickelte sich eine intensive und abwechslungsreiche Begegnung. Beide Mannschaften suchten früh den Weg nach vorne und erspielten sich gute Torchancen. Der Karlsruher SC präsentierte sich mutig, hielt defensiv gut dagegen und setzte offensiv immer wieder gefährliche Akzente.

Auch Inter Mailand ließ seine spielerische Klasse aufblitzen, fand jedoch zunächst keinen Weg an der gut organisierten KSC-Defensive vorbei. So blieb es trotz zahlreicher Möglichkeiten auf beiden Seiten zur Halbzeit beim torlosen 0:0.

Civeja bringt Karlsruhe nach der Pause in Führung

Wie in Testspielen üblich, nutzten beide Trainer die Partie, um zahlreichen Spielern Einsatzminuten zu geben und verschiedene taktische Varianten auszuprobieren. Die Wechsel veränderten den Spielfluss jedoch kaum.

In der 50. Minute belohnte sich der Karlsruher SC schließlich für seinen engagierten Auftritt. Nach einer starken Aktion über die linke Seite setzte Broschinski den Ball von der Grundlinie präzise in den Rückraum. Der kurz zuvor eingewechselte Civeja nahm den Pass direkt und traf mit einem platzierten Abschluss unhaltbar ins kleine Netz zur viel umjubelten 1:0-Führung für die Badener.

Inter Mailand schlägt in der Nachspielzeit doppelt zu

Lange Zeit sah alles danach aus, als könne der Karlsruher SC die Überraschung gegen den italienischen Spitzenklub perfekt machen. Doch Inter Mailand erhöhte in der Schlussphase noch einmal den Druck und wurde dafür in der Nachspielzeit belohnt.

Andy Diouf avancierte dabei zum Matchwinner der Gäste. In der ersten Minute der Nachspielzeit (90.+1) erzielte er zunächst den Ausgleich. Nur wenige Minuten später traf er erneut (90.+4) und drehte die Begegnung mit seinem zweiten sehenswerten Treffer endgültig zugunsten der Nerazzurri.

Kurz darauf beendete der Schiedsrichter die Partie beim Stand von 2:1 für Inter Mailand.

KSC macht Mut für die neue Zweitliga-Saison

Auch wenn die erhoffte Sensation letztlich ausblieb, konnte der Karlsruher SC aus dem Testspiel zahlreiche positive Erkenntnisse mitnehmen. Über weite Strecken begegnete die Mannschaft dem italienischen Doublesieger auf Augenhöhe, verteidigte diszipliniert und setzte selbst immer wieder offensive Akzente.

Die späte Niederlage dürfte zwar ärgerlich gewesen sein, änderte jedoch nichts daran, dass der KSC eine überzeugende Leistung gegen einen internationalen Spitzenverein zeigte. Dieser Auftritt machte deutlich, dass die Badener für die bevorstehende Zweitliga-Saison gut gerüstet erscheinen und mit viel Selbstvertrauen in die kommenden Pflichtspiele gehen können.


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