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Dortmund schlug Stuttgart spät – trotz klarer VfB-Dominanz

Dortmund schlug Stuttgart spät – trotz klarer VfB-Dominanz
Daniel Meyer

Der VfB Stuttgart hatte über weite Strecken das Spiel kontrolliert – und stand am Ende dennoch mit leeren Händen da: Gegen Borussia Dortmund verloren die Schwaben in der MHP-Arena spät mit 0:2. Zwei Treffer in der Nachspielzeit sorgten für einen ebenso überraschenden wie bitteren Ausgang aus Sicht der Gastgeber.


Spielbeginn unter Topspiel-Atmosphäre

Vor großer Kulisse in der Stuttgarter MHP-Arena hatte die Partie unter der Leitung von Schiedsrichter Robert Schröder begonnen, unterstützt von Video-Assistent Christian Dingert.

Von Beginn an übernahm Stuttgart die Initiative. Vor allem über die linke Seite sorgten Chris Führich und Maximilian Mittelstädt für Tempo, doch zunächst fehlte die Abstimmung im letzten Drittel.


Stuttgart drückte – Dortmund blieb harmlos

Die Gastgeber hatten das Spiel früh an sich gerissen. Dortmund tat sich schwer, überhaupt in die Partie zu finden. Selbst lange Bälle von Torhüter Gregor Kobel brachten kaum Entlastung.

Nach rund 20 Minuten wurde Stuttgart erstmals richtig gefährlich: Ein Abschluss von Angelo Stiller wurde stark von Kobel pariert, im Anschluss verpassten Deniz Undav und Führich weitere gute Möglichkeiten.

Auch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte blieb das Bild eindeutig: Stuttgart dominierte Ballbesitz und Spielkontrolle, während die Offensive der Dortmunder um Beier und Guirassy nahezu wirkungslos blieb.


Zu wenig Ertrag für die Überlegenheit

Trotz klarer Feldvorteile gelang es dem VfB nicht, die Überlegenheit in Tore umzumünzen. Immer wieder fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss oder die Präzision im entscheidenden Moment.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst wenig: Beide Teams starteten ohne personelle Veränderungen, Stuttgart blieb tonangebend – ohne jedoch zwingend genug zu werden.


Dramatische Schlussphase entscheidet das Spiel

Als sich bereits vieles auf ein torloses Remis hindeutete, schlug Dortmund eiskalt zu.

In der Nachspielzeit nutzte Karim Adeyemi eine unzureichende Klärung zur überraschenden Führung (90.+4). Nur Sekunden später folgte der nächste Nackenschlag: Nach einem Befreiungsschlag setzte sich Joker Fábio Silva robust durch und legte quer auf Julian Brandt, der aus spitzem Winkel unter die Latte zum 2:0-Endstand traf (90.+6).


Individuelle Fehler und emotionale Szenen

Aus Stuttgarter Sicht standen insbesondere zwei Szenen im Fokus: Jeltsch hatte beim 0:1 das Abseits aufgehoben, während Hendriks vor dem zweiten Gegentor das entscheidende Duell verlor.

Nach dem Abpfiff kam es zudem zu emotionalen Szenen. Die Trainer Niko Kovač und Sebastian Hoeneß diskutierten intensiv, während einige Fans kurzzeitig den Innenraum betraten. Deniz Undav beruhigte die Situation vor Ort.


Fazit: Effizienz schlägt Dominanz

Der VfB Stuttgart hatte über lange Zeit das klar bessere Team gestellt, verpasste es jedoch, seine Chancen zu nutzen. Borussia Dortmund hingegen zeigte sich in den entscheidenden Momenten eiskalt – und entführte mit zwei späten Treffern drei Punkte aus Stuttgart.


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