„Bomben und Pistolen“: Flughafen-Scherz endet mit Rückflug – Frau darf nicht in die USA reisen
Ein unbedachter „Scherz“ an der Sicherheitskontrolle hat für eine Reisende gravierende Konsequenzen gehabt: Eine 48-jährige Frau durfte ihre geplante Weiterreise in die USA nicht antreten und musste stattdessen nach Kairo zurückfliegen. Gegen sie wird nun strafrechtlich ermittelt.
Aussage löst Großeinsatz aus
Bereits während der Luftsicherheitskontrolle kam es zu dem Vorfall. Eine Sicherheitsmitarbeiterin hatte die Frau gefragt, ob sich gefährliche Gegenstände in ihrem Handgepäck befänden.
Die Antwort der Reisenden: „Yes, pistols and bombs“. Diese Aussage wiederholte sie mehrfach – und löste damit umgehend umfangreiche Maßnahmen der Bundespolizei aus.
Die Beamten überprüften die Situation gründlich, konnten jedoch schnell feststellen, dass keine tatsächliche Gefahr bestand.
„Scherz“ mit ernsten Konsequenzen
Im Anschluss erklärte die 48-Jährige gegenüber den Einsatzkräften, dass es sich lediglich um einen Scherz gehandelt habe.
Doch dieser blieb nicht folgenlos: Gegen die Frau wird nun wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten ermittelt.
Visum annulliert – Rückflug statt USA-Reise
Zusätzlich griffen auch die US-Behörden durch: Das amerikanische Visum der Frau wurde annulliert.
Statt wie geplant weiter nach Chicago zu reisen, musste die Ägypterin ihre Rückreise nach Kairo antreten.
Polizei warnt vor unbedachten Aussagen
Der Vorfall zeigt deutlich, dass vermeintliche Scherze im sensiblen Bereich der Luftsicherheit ernste Konsequenzen nach sich ziehen können.
Behörden warnen daher ausdrücklich davor, in Sicherheitskontrollen falsche Angaben oder Drohungen – auch im Spaß – zu äußern.