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63.000 Läufer in Frankfurt: JP-Morgan-Lauf sorgt für Mega-Event und Sperrungen in der Innenstadt

63.000 Läufer in Frankfurt: JP-Morgan-Lauf sorgt für Mega-Event und Sperrungen in der Innenstadt
News-Stadt

Mehr als 63.000 Teilnehmer: JP-Morgan-Lauf verwandelte Frankfurt in eine riesige Laufarena

Zehntausende Läuferinnen und Läufer sorgten bei der 32. JP-Morgan-Challenge für Ausnahmezustand in der Innenstadt

Frankfurt stand am Mittwochabend ganz im Zeichen des Sports: Bei der 32. Ausgabe der JP-Morgan Corporate Challenge gingen mehr als 63.000 Läuferinnen und Läufer aus über 2.300 Unternehmen an den Start und verwandelten die Mainmetropole in eine der größten Laufarenen Europas. Während auf der 5,6 Kilometer langen Strecke vor allem Teamgeist, Gemeinschaft und Spaß im Vordergrund standen, sorgten auch sportliche Höchstleistungen für Aufmerksamkeit.

Firmenlauf lockte Zehntausende in die Frankfurter Innenstadt

Die traditionsreiche Laufveranstaltung zählt seit Jahren zu den größten Firmenläufen weltweit und ist ein fester Bestandteil des Frankfurter Veranstaltungskalenders. Bereits zum 32. Mal führte die Strecke die Teilnehmerinnen und Teilnehmer quer durch die Innenstadt.

Dabei stand nicht in erster Linie die Jagd nach Bestzeiten im Mittelpunkt. Vielmehr nutzten zahlreiche Beschäftigte aus Unternehmen unterschiedlichster Branchen die Gelegenheit, gemeinsam aktiv zu sein und die besondere Atmosphäre entlang der Strecke zu genießen.

„Es herrscht hier eine Riesen-Atmosphäre, wir laufen mitten durch die Stadt, das macht einfach Spaß“, sagte Teilnehmerin Thekla Odenwäller während der Veranstaltung.

Mengesha und Reuter liefen zu den Tagessiegen

Trotz des gemeinschaftlichen Charakters wurden auch in diesem Jahr starke sportliche Leistungen erzielt. Bei den Männern sicherte sich Moges Dargie Mengesha den Tagessieg. Er absolvierte die 5,6 Kilometer lange Strecke in beeindruckenden 16:06 Minuten.

Bei den Frauen setzte sich Nina Reuter durch. Sie überquerte die Ziellinie bereits nach 18:01 Minuten und erzielte damit die schnellste Zeit des Tages im Frauenfeld.

Hunderte Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf

Für die Organisation des Großereignisses waren laut Veranstalter rund 800 Helferinnen und Helfer im Einsatz. Entlang der Strecke wurden etwa 4.500 Meter Absperrzäune aufgebaut, um die Sicherheit der Teilnehmer sowie der Zuschauer zu gewährleisten.

Wegen der Veranstaltung kam es bereits ab den Mittagsstunden zu umfangreichen Verkehrsmaßnahmen in der Frankfurter Innenstadt. Zahlreiche Straßen wurden gesperrt, weshalb die Organisatoren frühzeitig empfohlen hatten, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.

Dennoch bildeten sich insbesondere im Innenstadtbereich zeitweise längere Staus.

Polizei zieht positive Bilanz

Die Polizei zeigte sich nach Veranstaltungsende zufrieden mit dem Ablauf. Nach Angaben von Einsatzleiter Andreas Wolk verlief die JP-Morgan-Challenge weitgehend störungsfrei.

Die Verkehrsbehinderungen hätten auf ein Minimum reduziert werden können. Zudem sei es lediglich zu vereinzelten medizinischen Einsätzen gekommen. Schwerwiegende Zwischenfälle oder größere Sicherheitsprobleme wurden nicht registriert.

Frankfurter Lauf ist größter Standort der internationalen Serie

Die JPMorganChase Corporate Challenge wurde nach Angaben der Veranstalter bereits im Jahr 1977 in New York ins Leben gerufen. Seit 1993 gehört auch Frankfurt zur internationalen Laufserie.

Mittlerweile gilt die Frankfurter Veranstaltung als die größte Ausgabe der weltweit ausgetragenen Firmenlauf-Serie und zieht Jahr für Jahr Zehntausende Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der gesamten Region an.

Mit mehr als 63.000 Starterinnen und Startern bestätigte die Veranstaltung auch 2026 erneut ihren Status als eines der größten Breitensport-Events Deutschlands.

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