Polizei

Frankfurt: 1. Totalschaden nach Brandstiftung! 2. Festnahme nach Schussabgabe! 3. Achtung falscher Polizeibeamter!

Frankfurt (ots)

1. Frankfurt-Sossenheim: Totalschaden nach Brandstiftung

In der Nacht von Sonntag (07. August 2022) auf Montag (08. August 2022) kam es in der Carl-Sonnenschein-Straße in Stadtteil Sossenheim zu einer Brandstiftung an einem geparkten Fahrzeug. An dem PKW entstand Totalschaden. Verletzt wurde niemand.

Unbekannte Täter zündeten zwei große Kunststoffmülltonnen an, und schoben diese vor den BMW X4, welcher auf dem Bürgersteig vor dem Abstellplatz der Mülltonnen geparkt war. Das Feuer griff auf das Fahrzeug über und beschädigte dieses erheblich; es entstand ein Totalschaden. Verletzt wurde niemand. Das zuständige Fachkommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen mit sachdienlichen Hinweisen zu den Tätern werden gebeten, sich bei der Frankfurter Kriminalpolizei unter der Rufnummer 069/755-53110 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

2. Frankfurt-Ginnheim: Festnahme nach Schussabgabe

Am Montagabend (08. August 2022) konnten Zeugen einen Mann beobachten, wie er in der Marie-Bittorf-Anlage in Ginnheim einen Schuss abgab. Bei Eintreffen der Polizeikräfte versuchte der Schütze zu flüchten, konnte jedoch festgenommen werden. Verletzt wurde niemand.

Zeugen hatten beobachtet, wie der Mann sich nach Schussabgabe in Richtung Ricarda-Huch-Straße entfernte und mit der Waffe wahllos auf Passanten zielte. Bei Eintreffen der Streifen rannte der Beschuldigte weg, konnte jedoch letztlich durch Kräfte des Überfallkommandos im Bereich der Raimundstraße / Sudermannstraße festgenommen werden.

Bei der Festnahme führte er die Waffe – eine Schreckschusswaffe – sowie ein Messer, einen zerbrochenen Molotowcocktail und eine Stahlrute bei sich. Im Rahmen der anschließenden Absuche des Fluchtwegs, sowie der Durchsuchung der Wohnung des 37-Jährigen konnten Knallkörper und Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt werden.

Sowohl der alkoholisierte Beschuldigte, als auch Zeugen und Passanten sowie die eingesetzten Polizeikräfte blieben unverletzt. (K15)

3. Frankfurt-Westend: Falscher Polizeibeamter greift ins Leere

Am Montagabend (08. August 2022) erhielt eine 31-Jährige Frau im Westend einen Anruf von einem „falschen Polizeibeamten“.

Gegen 21:30 Uhr klingelte das Telefon der 31-Jährigen. Am Telefon meldete sich ein Mann und gab sich als Polizeibeamter des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main aus. Mit der üblichen Vorgehensweise erfragte der Täter, wie viel Bargeld die Dame bei sich zu Hause habe.

Die Geschädigte bemerkte die List und gab sich selbst als eine 60-jährige Frau aus. Beide vereinbarten, dass 48.000 Euro in einem Jutebeutel vor die Haustür platziert werden. Gegen 23.00 Uhr tauchte eine männliche Person an der Wohnanschrift der „älteren Dame“ auf, lief zum Beutel und nahm diesen an sich. Auf ihn wartete jedoch keine Tasche voller Bargeld, sondern Zivilfahnder, welche den Beschuldigten festnahmen. Im Verlauf des heutigen Tages wird der 39-Jährige Mann dem Haftrichter vorgeführt.

In diesem Zusammenhang gibt Ihnen die Polizei folgende Tipps:

Achtung:

Betrüger sind absolut kreativ und flexibel. Sie kombinieren die Fallvarianten „Falsche Polizeibeamte, Schockanrufer, Enkeltrick“. Das bedeutet, dass Sie evtl. zunächst ihren angeblichen Angehörigen mit weinerlicher Stimme, dann einen angeblichen Polizisten, Staatsanwalt oder Arzt am Telefon haben. Derartig gemeinsame oder aufeinander abgestimmte Telefonate finden in der Realität nicht statt. Lassen Sie sich daher nicht von vermeintlichen Notlagen, Unfällen, Krankenhaus- oder Gefängnisaufenthalten im In- und Ausland unter Druck setzen. Versuchen Sie die angeblich betroffenen Angehörigen oder deren soziales Umfeld zu kontaktieren. Legen sie sofort auf!

Damit Sie bei solchen Anrufen gut gewappnet sind, beachten Sie die nachstehenden Hinweise:

   -	Nicht in ein Gespräch verwickeln lassen. Legen Sie sofort auf! -
Lassen Sie sich nicht einschüchtern oder unter Druck setzen. -	 Geben
Sie am Telefon niemals Auskünfte zu Ihren privaten und finanziellen 
Verhältnissen! -	Verständigen Sie nach solchen Anrufen umgehend Ihre 
Vertrauenspersonen und/oder rufen Sie die Polizei unter der 
Notrufnummer 110 an.

Und das Wichtigste:

   -	Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an fremde Personen. -
Warnen Sie bitte auch Ihre Nachbarn und Angehörige!

Original-Content von: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, übermittelt durch news aktuell

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