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Frankfurt: 1. Achtung Telefonbetrüger zugange! 2. Körperverletzung an einer 92-jährigen! 3. Widerstand und Sachbeschädigung nach Diebstahl auf der Zeil!

Frankfurt (ots)

1. Frankfurt-Nordend: Trickbetrug

In den Mittagsstunden des 19. Januar 2023 erhielt ein Ehepaar aus der Rotlintstraße den Anruf eines Betrügers, eines angeblichen Anwaltes, der die Eltern über den vermeintlichen schweren Unfall informierte, in den ihre Tochter verwickelt sei. Unter den üblichen Vorhaltungen wurde eine “Kautionssumme” vereinbart, um die Haft der Tochter abzuwenden. An der Ecke Heiligkreuzgasse/Porzellanhofstraße wurden dann mehrere tausend EUR an die Abholerin übergeben.

Diese wird beschrieben als etwa 168 cm groß, mit schmaler Figur, dunklerer Hautfarbe und mit schulterlangem, blondem Haar. Bekleidet mit einem dunklen Mantel.

Am Folgetag legten dann die Betrüger mit einem erneuten Anruf nach. Nun wurde seitens eines angeblichen Staatsanwaltes behauptet, der Unfallbeteiligte sei verstorben, was die “Kautionssumme” erhöhen müsse. Wieder begab sich der Geschädigte mit mehreren tausend EUR zur Geldübergabe, diesmal in die Klingerstraße, vor das Anwesen Nummer 2.

Der nun männliche Abholer wird beschrieben mit “rundem Mondgesicht”, kräftiger Statur und blonden Haaren. Blaue, enganliegende Jeans und hellem Pullover.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei ausdrücklich vor dieser Betrugsmasche:

   -	Die Polizei oder die Justiz bittet Bürgerinnen und Bürger 
niemals um Geldbeträge oder Überweisungen am Telefon.
   -	Lassen Sie sich nicht von der Rufnummer auf dem Display 
täuschen. Recherchieren Sie eigenständig die Telefonnummer der 
Polizeidienststelle. Wählen Sie die Nummer im Anschluss selbst. 
Benutzen Sie nicht die Rückruftaste.
   -	Lassen Sie sich nicht in ein Gespräch verwickeln und auf keine 
Diskussionen ein.
   -	Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen und drücken 
Sie keine Tasten. Legen Sie einfach auf.
   -	Sprechen Sie mit Unbekannten niemals über Ihre persönlichen oder
finanziellen Verhältnisse. Übergeben Sie niemals Geld oder 
Wertgegenstände an Unbekannte.
   -	Sprechen Sie mit Ihrer Familie oder anderen Vertrauenspersonen 
über den Anruf.
   -	Verständigen Sie im Verdachtsfall immer die echte Polizei unter 
der 110.
   -	Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei, wenn Sie Opfer eines 
Betrugs geworden sind, oder man versucht hat, Sie zu betrügen.

2. Frankfurt-Innenstadt: Körperverletzung – Zeugensuche

Am Samstag, den 21. Januar 2023 erschien der Sohn der geschädigten Frankfurterin auf der Wache des 14. Polizeirevieres um im Namen seiner 92-jährigen Mutter Anzeige zu erstatten.

Am Freitag, den 20. Januar 2023, war die Dame mit der U-Bahn zur Hauptwache gefahren, wo sie dann die Rolltreppe zur C-Ebene, zu den dortigen S-Bahngleisen, benutzte. Während sie über den Bahnsteig lief, bemerkte sie einen Jugendlichen, der, während er die Frau passierte, ihr absichtlich ein Bein stellte, was zum Sturz der 92-Jährigen führte. Dies geschah auf dem Bahnsteig 2, Gleisabschnitt B.

Der Jugendliche entfernte sich anschließend, die Frau blieb schwerverletzt zurück. Durch aufmerksame Passanten wurden dann ein Rettungswagen und der Notarzt verständigt. Mit schweren Verletzungen wurde die Geschädigte in ein Krankenhaus verbracht, wo sie stationär aufgenommen wurde. Die Tat dürfte sich zwischen 12.00 Uhr und 13.45 Uhr ereignet haben.

Der Jugendliche wird beschrieben als etwa 14 Jahre alt und bekleidet mit einer dunklen Winterjacke mit “Glitzer” und bunten Sportschuhen.

Die Frankfurter Polizei erbittet sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 069-75511400 bzw. an jede andere Polizeidienststelle.

3. Frankfurt-Innenstadt: Widerstand und Sachbeschädigung

Am Freitag, den 20. Januar 2023, gegen 16.50 Uhr, kam es in einem Geschäft in der Zeil zu einem Ladendiebstahl, der durch die Sicherheitsmitarbeiter beobachtet werden konnte. Als sie den Tatverdächtigen, einen 25-Jährigen, daraufhin ansprachen, entwickelte sich eine massive körperliche Auseinandersetzung.

Nach erfolgter Festnahme des Beschuldigten durch Beamte des 1. Polizeirevieres und nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen, sollte der 25-Jährige wieder entlassen werde. Als er sich beharrlich weigerte, die Wache zu verlassen, wurde er von zwei Beamten nach draußen begleitet.

Kurze Zeit später konnte von einem Beamten aus dem Fenster der Wache heraus beobachtet werden, wie der Beschuldigte ein Fahrrad in die Luft stemmte und dieses gegen einen geparkten Streifenwagen warf. Dabei ging unter anderem die Seitenscheibe des Wagens zu Bruch. Danach begab sich der 25-Jährige in ein benachbartes Restaurant, stahl einen Teller vom Tisch und warf diesen dann auch noch gegen den Streifenwagen.

Als er danach die ihn verfolgenden Beamten sah, zeigte er ihnen den ausgestreckten Mittelfinger und floh nun schnellen Schrittes in Richtung der Konstablerwache. Bei seiner erneuten Festnahme leistete er wiederum Widerstand.

Der 25-Jährige wird sich nun wegen Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung zu verantworten haben.

Original-Content von: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, übermittelt durch news aktuell

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