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Feuerwehren Flörsheim: Fit auch für große Einsatzlagen

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Als erste größere Übung im Jahr 2023 fand am vergangenen Samstag eine ganztägige Weiterbildungsveranstaltung für Führungskräfte aller drei Flörsheimer Stadtteilfeuerwehren im Feuerwehrhaus Flörsheim statt.

Ziel des Trainings war es, die Erkundungs-, Entscheidungs- und Kommunikationswege gezielt zu beüben. Eingebunden war dabei, neben den Zug- und Gruppenführern aus Flörsheim, Weilbach und Wicker auch die Führungsunterstützungsgruppe mit dem Einsatzleitwagen.

Um die Übung möglichst nahe an realistischen Szenarien abhalten zu können, hatten die Stadtbrandinspektoren Peer Neugebauer und Markus Kaschel gemeinsam mit den Trainern von Keep Calm zwei anspruchsvolle Großschadenlagen ausgearbeitet.

Nach einer Einführung und Einweisung ging es in der ersten Übungseinheit am Vormittag um den simulierten Brand eines Einkaufsmarktes. Neben der Rettung von Personen aus dem Markt ging es hierbei auch um den Schutz der Nachbargebäude und die Brandbekämpfung am Schadenobjekt.

Nach einer entsprechenden Nachbesprechung und Stärkung beim gemeinsamen Mittagessen, stand am Nachmittag ein Brand in einer großen Tiefgarage mit Zugang zu mehreren Wohnhäusern im Mittelpunkt. Auch hierbei stand die Rettung von Menschenleben im absoluten Fokus. Die Erkundung dieser komplexen Einsatzstelle und die Verhinderung der Rauchausbreitung in weitere Wohnhäuser waren parallel zu bewältigen. Auch die Nachführung der benötigten Vielzahl an Einsatzkräften in einer engen Wohnbebauung sowie die gezielte Abführung des Brandrauchs aus der Tiefgarage waren dabei anspruchsvoll.

In beiden Trainingseinheiten wurde großer Wert auf klare Führungs- und Kommunikationsstrukturen gelegt. Strukturierte Lagebesprechungen konnten dabei die Vielzahl der Informationen und Entscheidungen gut und übersichtlich zusammenführen.

Am Ende des Tages lobte das Trainerteam die sehr gute Teamleistung aller Teilnehmer. Die rund 30 teilnehmenden Führungskräfte waren sich einig, dass das Simulationstraining nicht nur sehr realistisch war, sondern alle auch etwas für den Einsatzalltag mitnehmen konnten.