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Erpressung, Diebstahl und ein Goldkettenraub in Frankfurt

Räuberische Erpressung in Heddernheim

Am Dienstagnachmittag (02. August 2022) kam es im Stadtteil Heddernheim im Bereich „An der Sandelmühle“ gegen 16.30 Uhr zu einer räuberischen Erpressung zum Nachteil eines 15-Jährigen. Das jugendliche Opfer wurde nicht verletzt; die zwei ca. 15 bis 17 Jahre alten Täter konnten flüchten.

Der Geschädigte wurde von den zwei unbekannten Tätern unter Androhung des Einsatzes von Pfefferspray dazu genötigt, seine Umhängetasche samt Inhalt sowie sein Smartphone auszuhändigen. Dem kam der 15jährige Jugendliche nach. Anschließend flüchteten die Tatverdächtigen in Richtung Heddernheimer Landstraße.

Heddernheim: Betäubungsmittelgeschäft endet in Raub

Am Montagnachmittag (01. August 2022) kam es gegen 15.00 Uhr im Stadtteil Heddernheim (In der Römerstadt) im Rahmen eines Betäubungsmittelgeschäftes zu einem schweren Raub zum Nachteil eines Jugendlichen und eines Heranwachsenden durch zwei unbekannte Täter. Die beiden Opfer wurden bei der Tat leicht verletzt; die Täter konnten mit dem Raubgut von mehreren hundert Euro flüchten.

Die beiden 16- und 19-jährigen Opfer reisten nach Frankfurt um hier Betäubungsmittel zu erwerben. Während des Geschäftes bedrohte ein Täter den 19-jährigen Geschädigten mit einem Messer und riss diesem seine Umhängetasche mit mehreren hundert Euro Bargeld von der Schulter. In der Folge kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung aller Beteiligten, im Rahmen derer der zweite Täter die beiden Opfer mit Pfefferspray besprühte. Anschließend flüchteten die beiden Tatverdächtigen in Richtung Ernst-Kahn-Straße und bestiegen dort nach kurzer Verfolgung durch die Geschädigten ein Taxi. Die beiden Opfer mussten sich einer kurzen Behandlung durch einen hinzugerufenen Rettungswagen unterziehen. Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wurden sie den Erziehungsberechtigten überstellt.

Das zuständige Fachkommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen mit sachdienlichen Hinweisen zu den Tätern und / oder dem Taxi werden gebeten, sich bei der Frankfurter Kriminalpolizei unter der Rufnummer 069/755-53110 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Innenstadt: Einbruchsdiebstahl in Bürogebäude

Am Dienstagmittag (02.08.2022) betrat ein bislang unbekannter Täter den zweiten Stock eines Bürogebäudes in der Straße An der Hauptwache und erbeutete diverse Wertgegenstände samt Bargeld.

Auf bislang ungeklärte Weise erhielt der Einbrecher Zugang zum Bürokomplex. Auf seinem Beutezug entwendete er zwei Laptops, ein Apple iPad, eine Uhr der Marke „Montblanc“ und Bargeld in Höhe von 15 Euro. Nachdem ein Mitarbeiter den Langfinger bemerkte, flüchtete dieser aus dem Gebäude samt Diebesgut in unbekannte Richtung.

Der Dieb kann wie folgt beschrieben werden. 170 cm groß, schwarzer Vollbart. Zur Tatzeit bekleidet mit einem blauen, gestreiften Hemd und einer Jeans.

Die Ermittlungen in dieser Sache dauern an. Zeugen mit sachdienlichen Hinweisen werden gebeten, sich mit der Frankfurter Polizei unter der Rufnummer 069-755 10100 in Verbindung zu setzen oder sich bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Bahnhofsviertel: Goldkettenraub der Erste

Am Dienstagabend (02. August 2022) raubten zwei unbekannte Täter einem 23-jährigen Mann eine Goldkette. Der Geschädigte wurde dabei nicht verletzt; die beiden Täter konnten flüchten.

Das Opfer lief gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin durch die Moselstraße, als er von einer ihm unbekannten männlichen Person angerempelt wurde. Unmittelbar danach schlug ihm ein zweiter Mann mit der flachen Hand in den Nacken und trat ihm im Anschluss ans Schienenbein. Die beiden Täter flüchteten im Anschluss an das Geschehen in unbekannte Richtung. Kurze Zeit später bemerkte der Geschädigte das Fehlen seiner Goldkette.

Bahnhofsviertel: Goldkettenraub der Zweite

Am Dienstagabend (2. August 2022) kam es gegen 20.00 Uhr im Bereich „Am Hauptbahnhof“ zu einem Goldkettenraub. Die beiden Opfer wurden leicht verletzt; zwei Tatverdächtige konnten unmittelbar nach der Tat festgenommen werden.

Die beiden 52- und 26-jährigen amerikanischen Touristen wurden im Kaisersack von einer größeren Personengruppe in ein Gespräch verwickelt, im Laufe dessen versucht wurde, das Mobiltelefon aus der Hosentasche eines der beiden Opfer zu entwenden. Die beiden Geschädigten flüchteten vor der Personengruppe in Richtung der Straße „Am Hauptbahnhof“. Dort wurden sie von zwei Männern aus der Gruppe eingeholt. Diese schlugen auf die beiden Opfer ein und entwendeten dabei die Goldkette eines Geschädigten. Im Anschluss flohen die Tatverdächtigen konnten jedoch kurz darauf durch vor Ort befindliche Polizeikräfte festgenommen werden.

Frankfurt-Griesheim: Versuchter Enkeltrick

Am Dienstagmorgen (02.08.2022) versuchten zwei unbekannte Täter in der August-Bebel-Straße ein älteres Ehepaar mit Hilfe des „Enkeltricks“ um 30.000 Euro zu bestehlen

Gegen 09:30 Uhr führte der 97-jährige Geschädigte ein vermeintliches Telefonat mit einer Polizistin. Diese teilte dem Betroffenen mit, dass seine Enkelin in einen tödlichen Verkehrsunfall verwickelt sei und aufgrund dessen eine Kaution in Höhe von 30.000 Euro bereitgestellt werden müsste. Der Herr willigte der Aufforderung der falschen Polizeibeamtin ein. Daraufhin wurde ihm mitgeteilt, dass im Verlauf des Tages ein „Bote“ vorbeikäme, um den Geldbetrag abzuholen. Zur Mittagsstunde tauchte ein bislang unbekannter Täter an der Wohnanschrift des Ehepaares auf. Der Mann verjagte die Person, indem dieser aus seinem Wohnungsfenster nach unten brüllte, er solle verschwinden. Der „Abholer“ nahm diese Aufforderung wortwörtlich und bestieg zügig ein in der Nähe befindliches Taxi und fuhr in unbekannte Richtung.

Durch den Ehemann konnte der „Bote“ wie folgt beschrieben werden. Halbglatze, kurze, dunkle Haare, Tätowierungen an den Armen. Zur Tatzeit trug er ein grünes T-Shirt.

Die Ermittlungen in dieser Sache dauern an. Zeugen mit sachdienlichen Hinweisen werden gebeten, sich mit der Frankfurter Kriminalpolizei unter der Rufnummer 069-755 52499 in Verbindung zu setzen oder sich bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

In diesem Zusammenhang gibt Ihnen die Polizei folgende Tipps:

Betrüger sind absolut kreativ und flexibel. Sie kombinieren die Fallvarianten „Falsche Polizeibeamte, Schockanrufer, Enkeltrick“. Das bedeutet, dass Sie evtl. zunächst ihren angeblichen Angehörigen mit weinerlicher Stimme, dann einen angeblichen Polizisten, Staatsanwalt oder Arzt am Telefon haben. Derartig gemeinsame oder aufeinander abgestimmte Telefonate finden in der Realität nicht statt. Lassen Sie sich daher nicht von vermeintlichen Notlagen, Unfällen, Krankenhaus- oder Gefängnisaufenthalten im In- und Ausland unter Druck setzen. Versuchen Sie die angeblich betroffenen Angehörigen oder deren soziales Umfeld zu kontaktieren. Legen sie sofort auf!

Damit Sie bei solchen Anrufen gut gewappnet sind, beachten Sie die nachstehenden Hinweise:

   -	Nicht in ein Gespräch verwickeln lassen. Legen Sie sofort auf! -
Lassen Sie sich nicht einschüchtern oder unter Druck setzen. -	 Geben
Sie am Telefon niemals Auskünfte zu Ihren privaten und      
finanziellen Verhältnissen! -	Verständigen Sie nach solchen Anrufen 
umgehend Ihre Vertrauenspersonen und/oder rufen Sie die Polizei unter
der Notrufnummer 110 an.

Und das Wichtigste:

   -	Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an fremde Personen! -
Warnen Sie bitte auch Ihre Nachbarn und Angehörige!

Eschersheim: Fahrraddieb festgenommen

Ein 49-jähriger Mann beging am gestrigen Dienstag (02. August 2022) in der Maybachstraße einen Fahrraddiebstahl. Eine Zeugin verständigte die Polizei, Beamte nahmen ihn fest.

Gegen 15:35 Uhr sah eine Frau, wie sich der spätere Beschuldigte vor einem Turnverein in der Maybachstraße an einem angeschlossenen Fahrrad zu schaffen machte. Unterstützung erhielt er dabei von einem weiteren Mann, welcher die dann eingreifende Zeugin wegschupste. Die Frau, die den Diebstahl verhindern wollte, alarmierte daraufhin die Polizei. Nachdem der 49-Jährige das Schloss aufgehebelt hatte, nahm sein Komplize das Rad an sich und fuhr in unbekannte Richtung davon. Die Fahndung nach dem Mann verlief ohne Ergebnis. Einer Polizeistreife gelang es, den 49-jährigen „Schlossknacker“ in einem Linienbus in der Nähe anzutreffen und festzunehmen. Der wohnsitzlose Mann kam in die Haftzellen des Polizeipräsidiums.

Über den geflüchteten Mittäter ist lediglich bekannt, dass dieser circa 170 cm groß gewesen war und ein osteuropäische Erscheinung hatte. Der Mann soll zur Tatzeit mit einem weißen T-Shirt bekleidet gewesen sein.

Original-Content von: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, übermittelt durch news aktuell

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