Telefonbetrüger

Erfolgreicher Betrug in Wiesbaden – schwerverletzte Radfahrerin nach Unfall

WhatsApp-Betrüger erbeuten mehrere tausend Euro, Wiesbaden, Mittwoch, 03.08.2022,

(he) Gestern kam es in Wiesbaden zu mehreren Kontaktaufnahmen durch sogenannte „WhatsApp-Betrüger“. In zwei der Polizei bekanntgewordenen Fällen erbeuteten die Täter insgesamt über 4.000 Euro. Das Vorgehen der Täter ist bei dieser Betrugsmasche immer gleich. Die unbekannten Täter kontaktieren ihre Opfer per Messenger-Nachricht und spielen dem ausgesuchten Opfer vor, dass es ein Familienangehöriger sei, der Kontakt aufgenommen habe. Weil dieser sein Handy verloren habe, oder es defekt sei und er von einem anderen Gerät schreiben müsse, erscheine nicht die altbekannte Nummer, sondern eine für das Opfer unbekannte. Der angebliche Familienangehörige bittet nun die angerufenen „Verwandten“ ihm Rechnungen zu überweisen, da dies mit dem Ersatzhandy aktuell nicht gehe. Natürlich wollten auch die Opfer in den aktuell vorliegenden Fällen helfen. So überwiesen ein 65-Jähriger fast 3.000 Euro und ein 64-Jähriger 1.200 Euro an ihre „Töchter“. Die beschriebene Variante ist nur eine Spielart, wie gemeine Betrüger an Ihr Geld gelangen möchten. Auch per SMS -Nachricht werden zurzeit vermehrt Bürgerinnen und Bürger angeschrieben und erklärt, dass man eine neue Mobilfunknummer habe. Aus diesem Grund erscheine nicht wie gewohnt der Name von Tochter, Sohn oder Enkel im Display sondern nur „die neue Nummer“. Dann wird versucht Vertrauen aufzubauen, um jedoch schlussendlich von finanziellen Problemen zu sprechen, verknüpft mit der Bitte eine offene Rechnung zu begleichen. Lassen Sie sich auf solche Spielchen nicht ein. Überweisen oder übergeben Sie niemals aufgrund von telefonischen oder schriftlichen Kontaktaufnahmen Geld. Wenn Verwandte oder Freunde von Ihnen Geld leihen möchten, dann kommen diese persönlich bei Ihnen vorbei! Beenden Sie solche Kontaktaufnahmen immer und wählen Sie den Notruf. Unter www.polizei-beratung.de erhalten Sie viele weitere nützliche Hinweise zu den Maschen der Betrüger.

Betrüger geben sich als EUROPOL-Beamte aus, fast 14.000 Euro Schaden, Wiesbaden, Dienstag, 02.08.2022

(he)Gestern Mittag wurde ein 32-jähriger Wiesbadener zum Opfer falscher Polizeibeamter, welche sich als Beamte von EUROPOL ausgaben. Schlussendlich verlor das Opfer knapp 14.000 Euro. Bei dieser Masche, welche augenblicklich verstärkt auftritt, rufen die Täter wahllos Opfer an und erklären, dass EUROPOL bei Ermittlungen festgestellt habe, dass die Vermögenswerte des Angerufenen in Gefahr sind. Um diese zu sichern, müssten diese auf ein anderes Konto überwiesen werden. Teilweise werden in solchen Fällen die Opfer sogar dazu aufgefordert eine neue Banking-App auf das Mobiltelefon zu laden, um mit dieser dann die Überweisungen zu tätigen. In dem gestrigen Fall wurde das Opfer von mehreren Nummern kontaktiert und erheblicher Druck aufgebaut. Im Glauben, tatsächlich das eigene Geld zu schützen, wurden zwei Überweisungen an verschiedene IBAN-Nummern durchgeführt. So verschwanden fast 14.000 Euro. Grundsätzlich gilt: Die Polizei wird niemals telefonisch Überweisungen von ihnen einfordern oder Wertsachen bei Ihnen abholen oder sichern wollen! Auch keine Staatsanwaltschaft oder eine andere „Behörde“ wird dies tun. Beenden Sie solche Gespräche immer sofort und wählen Sie den Notruf 110. Unter www.polizei-beratung.de erhalten Sie viele weitere nützliche Hinweise zu den Maschen der Betrüger.

Sachbeschädigung an fünf Pkw, Wiesbaden, Eisenmännchenstraße, Mittwoch, 03.08.2022, 16:00 Uhr bis 18:45 Uhr

(bo) In Wiesbaden beschädigte am Mittwoch ein bisher unbekannter Täter fünf parkende Pkw. Der Täter machte sich am Mittwochabend zwischen 16:00 Uhr und 19:00 Uhr an den Fahrerseiten der in der Eisenmännchenstraße geparkten Autos zu schaffen. Beschädigt wurden zwei BMW, ein Seat, ein VW sowie ein Mercedes. Der verursachte Sachschaden beläuft sich auf geschätzt 5.000 EUR. Das 5. Polizeirevier in Wiesbaden bittet um Hinweise unter der Rufnummer (0611) 345-2540.

Verkehrskontrollen durch den Regionalen Verkehrsdienst Wiesbaden, Mainz-Kastel, Theodor-Heuss-Brücke, Äppelallee, Bereich Schiersteiner Berücke

(he)Gestern führte der Regionale Verkehrsdienst der Polizeidirektion Wiesbaden gemeinsam mit Beamtinnen und Beamten der Hessischen Bereitschaftspolizei Verkehrskontrollen durch. Insgesamt wurden 60 Fahrzeuge und fast 90 Personen kontrolliert. Die Einsatzkräfte positionierten sich zwischen 08:45 Uhr und 11:45 Uhr in Kastel im Bereich der Theodor-Heuss-Brücke, Ecke „Rheinufer“ und von 13:10 Uhr bis 15:40 Uhr auf der Äppelallee unterhalb der Schiersteiner Brücke. In der Gesamtheit wurden 18 Gurtverstöße und in drei Fällen die Nutzung eines Handys während der Fahrt geahndet. Weiterhin war in sieben Fällen die mitgeführte Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert. Entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. In vier Fällen wurden sogenannte Mängelanzeigen gefertigt. In diesen Fällen haben die betroffenen Fahrerinnen und Fahrer eine kurze Karenzzeit, um festgestellte Mängel zu beseitigen und dies bei der Polizei nachzuweisen. Drei Fahrzeuge und zwei Personen wurden aufgrund entsprechender Verdachtsmomente durchsucht; jedoch ergebnislos. Der Fahrer eines Maserati wollte die Einsatzkräfte wohl mit einem unnötigen, sehr lauten Aufheulen seines Motors „grüßen“ und seiner Freude darüber Ausdruck verleihen, dass die Kontrollstelle unterhalb der Schiersteiner Brücke gerade voll belegt war. Eine Streife folgte dem Fahrzeug und leitete es zurück zur Kontrollstelle. Nach einem entsprechenden Aufklärungsgespräch wurde eine Ordnugswidrigkeitenanzeige wegen der vermeidbaren Lärm- sowie Abgasbelästigung gefertigt; Kostenpunkt 80 Euro.

Fahrradfahrerin schwerverletzt durch Verkehrsunfall, Wiesbaden, Erich-Ollenhauer-Straße, Mittwoch, 03.08.2022, 08:20 Uhr

(bo) Gegen 08:00 Uhr am Montagmorgen kam es auf der Erich-Ollenhauer-Straße in Wiesbaden zu einem schweren Verkehrsunfall. Die in den Unfall involvierte Fahrerin eines Opel Corsa, befuhr die Erich-Ollenhauer-Straße, aus Fahrtrichtung Biebrich kommend, in Richtung Dotzheim. Eine 63-Jährige befand sich zur gleichen Zeit mit ihrem Pedelec auf der Saarstraße. Sie fuhr aus Richtung Erich-Ollenhauer-Straße in Richtung Schiersteiner Straße. Als die 26-Jährige PKW-Fahrerin beabsichtigte von der Erich-Ollenhauer-Straße in die Saarstraße einzubiegen, übersah sie die Fahrradfahrerin und kollidierte mit dieser. Durch den Zusammenstoß wurde die 63-Jährige schwerverletzt und zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden an beiden Fahrzeugen wir auf fast 700 EUR geschätzt.

Original-Content von: Wiesbaden – Polizeipräsidium Westhessen, übermittelt durch news aktuell

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