Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt #1) & Mario Götze (Eintracht Frankfurt #27) & Tuta (Eintracht Frankfurt #35), Eintracht Frankfurt - VfL Wolfsburg, Frankfurt, Deutsche Bank Park, 10.9.2022

Eintracht verliert bitter zu Hause mit 0:1 gegen Wolfsburg

Pünktlich ging es im Deutsche Bank Park los und Wolfsburg hatte Anstoß. In den ersten 20 Minuten fehlte noch das Tempo. Die Wolfsburger standen meistens tief in der eigenen Hälfte und die Adlerträger suchten die Räume, über die sie bekanntlich gefährlich sind.

Bereits in der 30. Minute konnte die Eintracht den fünften Eckstoß rausholen, doch die Wolfsburger konnten die Hereingabe von Kamada klären.

0:0 stand es zur Pause zwischen der Eintracht und dem VfL Wolfsburg. Die Adlerträger versuchten sich mit viel Biss an den zwei kompakten Viererketten der Wölfe vorbei zu mogeln. Obwohl die Eintracht mehr Ballbesitz hatte, kam sie nicht zu klaren Chancen. Nach Annäherungen von Kolo Muani, Borré und Kamada hatte Jakic in der 39. Minute die beste Gelegenheit für die SGE, als der Kroate aus gut 20 Metern den Hammer auspackte und mit seinem Distanzschuss nur den Pfosten traf. Die Wolfsburger ihrerseits hatten bereits zwei große Chancen durch Franjic und Svanberg, bei denen Kevin Trapp jeweils mit einer starken Parade das Gegentor verhinderte.

Die zweite Hälfte begann wie der erste: Die Eintracht hatte viel Ballbesitz und konnte an der kompakten Wolfsburger Mannschaft nicht viel ausrichten.

Beide Mannschaften starteten personell unverändert in den zweiten Spielabschnitt.

In der 60. Minute fiel das 0.1 für Wolfsburg. Zuvor schoss Brekalo die Ecke von links. In der Mitte wollte Trapp den Ball aus der Gefahrenzone fausten, doch Lacroix war mit dem Kopf eher dran und brachte den Ball ins leere Tor. Das war ein bitteres Gegentor.

In der 64. Minute gab es den ersten Wechsel bei der SGE und das gleich doppelt: Lindström und Alario kamen für Kamada und Borré.

Die Adlerträger warfen in der Schlussphase alles nach vorne, aber es fehlten die klaren Abschlüsse. Wolfsburg stand weiter ganz konzentriert hinten drin.

Die Eintracht unterliegt dem VfL Wolfsburg mit 0:1 durch ein sehr unglückliches Gegentor von Lacroix in der 60. Minute. Dieses Spiel hätte die Eintracht nicht verlieren müssen. Über weite Strecken hatten die Gastgeber mehr von der Partie, konnten ihre Überlegenheit aber zu selten in klare Torchancen ummünzen. Die Wolfsburger verteidigten über 95 Minuten hochkonzentriert und kamen über Konter und gefährliche Standards zu drei, vier klaren Chancen, wovon am Ende eine ins Tor ging. Am Dienstag müssen die Adlerträger wieder den Kopf frei haben, dann geht es in der Champions League mit dem Gastspiel bei Olympique Marseille weiter.

Beitrag teilen

Scroll to Top