Bankmitarbeiter verhindert mutmaßlichen Trickbetrug

Ein Bankmitarbeiter hat am Dienstagmittag (02.07.) einen mutmaßlichen Trickbetrug verhindert. Eine 68 Jahre alte Frau aus Messel erschien gegen 14 Uhr in einer Bankfiliale am Luisenplatz und wollte insgesamt 24.000 Euro von ihrem Konto abheben. Auf Rückfrage gab sie an, das Geld für einen Autokauf zu benötigen. Um was für ein Auto es sich handelt, konnte sie jedoch nicht sagen. Weitere Nachforschungen ergaben, dass sie angeblich von der Polizei angerufen wurde. Der aufmerksame Mitarbeiter der Sparkasse wurde daraufhin misstrauisch und verständigte über Notruf die „echte“ Polizei.

Nach ersten Ermittlungen wurde die Seniorin mit der üblichen Masche von Trickbetrügern psychisch unter Druck gesetzt. Die Kriminellen machten ihr weis, dass ihr Vermögen auf der Bank nicht sicher sei und es einen „Maulwurf“ bei der Bank geben würde. Sie wurde außerdem angewiesen, ihr gesamtes Guthaben abzuheben. Dank des umsichtigen Verhaltens des Angestellten konnte der Trickbetrug schließlich verhindern.

Die bislang noch unbekannten Täter riefen im Laufe des Dienstags noch weitere ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg (Groß-Umstadt, Messel und Münster) an. Bisher ist kein Fall bekannt, bei dem die Betrüger Beute gemacht haben. Damit die Kriminellen auch in Zukunft keine Chance haben, raten die Ermittler: Die richtige Polizei ruft sie niemals an, um sie nach Ihren Wertgegenständen zu fragen und holt diese auch niemals „zur Sicherheit“ bei Ihnen ab. Legen Sie bei solchen Anrufen sofort den Hörer auf und wählen Sie den Notruf.

ots

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