HSG Rodgau Nieder Roden

Baggerseepiratinnen vor intensivem Doppelspieltag

Die 3. Liga der Frauen biegt auf die Zielgerade ein und die Damen der HSG Rodgau Nieder-Roden möchten einen starken Schlussspurt hinlegen. „Wir haben noch drei Spiele“, sagt Ergün Sahin. „Zwei davon stehen jetzt am kommenden Wochenende an“, schaut der HSG-Trainer voraus. „Auswärts bei Mainz 05 II und das Nachholspiel daheim gegen die Bundesligareserve von Bayer Leverkusen“, zählt er auf und spricht von einem sehr intensiven Doppelspieltag für seine Mannschaft. Zunächst geht es am Samstag kurz hinter die Landesgrenze nach Rheinland-Pfalz, wo der Anwurf um 15 Uhr erfolgt. „Mainz ist derzeit eine Wundertüte, weil sie viele Verletzte haben“, weiß Ergün Sahin. „Andererseits setzten sie zuletzt auch Spielerinnen aus ihrem Zweitliga-Kader ein.“ Davon wollen sich die Nieder-Rodenerinnen nicht verunsichern lassen: „Wir werden uns zuerst auf uns konzentrieren, denn auf uns kommt es an“, formuliert der Coach selbstbewusst.

Mit Bayer Leverkusen II kommt dann am Sonntag ein dicker Brocken nach Nieder-Roden. Der Spielbeginn in der RODAUSTROM Sportarena ist um 16 Uhr. „Leverkusen steht im oberen Drittel der Tabelle und hat somit die Favoritenrolle inne“, erklärt Ergün Sahin. Beim Gegner aus dem Rheinland handelt sich überwiegend um das Team, das auch in der A-Jugend-Bundesliga aktiv ist. Vor zehn Monaten wurde Bayer 04 deutscher A-Jugend-Vizemeister. Diverse Spielerinnen aus dem denkbar knapp verlorenen Finale befinden sich im eingespielten Kader – der am Samstag übrigens ebenfalls in Mainz ran muss, bei der SG Bretzenheim. Die Leverkusener Nachwuchshoffnungen sind technisch bestens ausgebildet und schnell. An guten Tagen können sie nahezu jedes Team der Liga schlagen, jedoch fehlt noch ein wenig Konstanz. Da liegt möglicherweise die Chance für die Baggerseepiratinnen, wie das Hinspiel im Westen gezeigt hat. Mit engagiertem Einsatz konnten sie den Gegnerinnen zeitweise den Schneid abkaufen. Seinerzeit hielten die HSG-Frauen lange gut mit, lagen bis zur 51. Minute lediglich mit einem Tor hinten. Erst in den Schlussminuten hatten sie das Nachsehen.

„Wir wollen mit einer starken Abwehr erneut in unser Tempospiel reinfinden und wieder mutig unsere Torchancen herausspielen“, kündigt Ergün Sahin an. „So wie bei Fortuna Düsseldorf oder in eigener Halle gegen Kleenheim-Langgöns“, betont der Trainer. „Wenn wir diese großartigen Leistungen neuerlich abrufen, bin ich optimistisch, dass wir wichtige Punkte aus diesem Wochenende mitnehmen.“ Allerdings ist Pia Magnago noch nicht einsatzfähig und hinter Laura Keller steht ein dickes Fragezeichen. Trotzdem blickt der Übungsleiter optimistisch nach vorn. „Meine Mannschaft ist ein starkes, aber sehr junges Team, dem noch viel Erfahrung fehlt“, sagt Sahin. Doch Kampf und Charakter hätten nichts mit Erfahrung zu tun. „Und genau diese Eigenschaften wollen wir mit Herz und Spaß im Kollektiv wieder auf das Parkett bringen!“ Falls seine Schützlinge in den letzten drei Begegnungen alle sechs Punkte einsammelten, sei sogar Platz fünf oder sechs drin. „Das sollte jeder einzelnen Spielerin bewusst sein.“

Quelle: Pressemeldung HSG Rodgau

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