Corona Jugendliche

Anpassung der Corona-Regeln in Frankfurt

Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) sieht vor, dass ab Samstag, 2. April, Basisschutzmaßnahmen in Kraft treten. Viele Übergangsregeln fallen somit weg.

Von diesem Wochenende an gilt daher weitgehend keine Pflicht mehr, Masken in Innenräumen zu tragen. Auch Zugangsbeschränkungen für Ungeimpfte und Ungetestete auf der Basis des Infektionsschutzgesetzes wird es dann nicht mehr geben. Die Ausnahme bilden Krankenhäuser, Arztpraxen, Pflegeheime sowie Gemeinschaftsunterkünfte. Denn dort gelten die Basisschutzmaßnahmen. Weiterhin können Zugangsbeschränkungen zu Einrichtungen durch das Hausrecht vorgegeben werden.

„Ich empfehle, weiter achtsam zu bleiben, insbesondere in Innenräumen und wenn nicht ausreichend Abstand gehalten werden kann, jetzt freiwillig Maske zu tragen. Ich persönlich werde das auf jeden Fall tun. Denn eine Erkrankung mit Corona ist nicht zu unterschätzen und kann die Gesundheit erheblich und langfristig beeinträchtigen“, sagt Gesundheitsdezernent Stefan Majer.

„Ab Samstag ist noch mehr Eigenverantwortung zur Vermeidung von Infektionsrisiken gefragt. Und nur, weil das Tragen einer Maske keine Pflicht mehr ist, kann sie ja trotzdem weiter zum Eigenschutz und zum Schutz anderer genutzt werden“, sagt Dr. Peter Tinnemann, Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts und des Impfzentrums Süd. „Masken und Impfungen sind weiterhin die wirksamsten Instrumente gegen das Virus und eine schwere Erkrankung daran. Und die AHA-Regeln beschreiben wirksame Maßnahmen, die auch trotz gesetzlicher Lockerungen weiter befolgt werden können.“

Folgendes gilt in Hessen ab Samstag, 2. April:

Maskenpflicht:

  • in Arztpraxen und Krankenhäusern (nicht für stationäre Krankenhauspatientinnen und -patienten),
  • in Alten- und Pflegeheimen,
  • bei Pflege- und Rettungsdiensten,
  • in Bussen und Bahnen (ÖPNV und Fernverkehr),
  • in Sammelunterkünften wie etwa Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkünften.

Testpflichten:

  • für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, Beschäftigte und Besucherinnen und Besucher in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Sammelunterkünften.
  • Ausnahmen durch Einrichtungsleitung für Geimpfte, Genesene sowie aus sozialethischen Gründen möglich.
  • Testungen für Bewohnerinnen und Bewohner (insbesondere in Pflegeheimen) können bei einem Ausbruchsgeschehen gegebenenfalls anlassbezogen vom zuständigen Gesundheitsamt angeordnet werden.
  • In Schulen werden Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler weiterhin dreimal wöchentlich getestet.
  • Justizvollzugs- und Abschiebehaftanstalten und ähnliche Einrichtungen können selbst über die Anordnung von Testpflichten entscheiden.

Bei einer Infektion mit dem Corona-Virus bleiben Isolation und Quarantäne weiter verpflichtend.

Zur Information:
Das Impfzentrum Süd, Seehofstraß 41, bleibt an Ostern von Karfreitag, 15. April, bis einschließlich Ostermontag, 18. April, geschlossen. Danach ist es wie gewohnt täglich von 12 bis 19 Uhr geöffnet. Geimpft wird mit und ohne vorheriger Terminvereinbarung.

Auch an den kommenden Feiertagen im Mai und Juni, also am Tag der Arbeit am Sonntag, 1. Mai, an Christi Himmelfahrt am Donnerstag, 26. Mai, an Pfingsten am Montag, 6. Juni, sowie an Fronleichnam am Donnerstag, 16. Juni, bleibt das Impfzentrum in Sachsenhausen geschlossen.

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