Polizei

Aktuelle Polizeimeldungen aus dem Raum Darmstadt

Fernseher aus Gartenhütte entwendet
Polizei sucht Zeugen

Zwischen Dienstagabend (9.8.) und Donnerstagmittag (11.8.) verschafften sich Kriminelle Zutritt zu einem Garten in der Straße „Hinter der Rennbahn“. Die bislang unbekannten Täter hebelten eine Türe und ein Fenster der dortigen Gartenhütte auf und durchsuchten sie. Sie fanden unter anderem einen Fernseher und flüchteten damit unerkannt.

Insgesamt wird der Schaden auf circa 400 Euro geschätzt.

Sollten Sie sachdienliche Hinweise haben, melden Sie sich bitte bei dem Kommissariat 43 in Darmstadt unter der Telefonnummer 06151 969 – 0.

Über 3.000 Euro per „WhatsApp“-Betrug erbeutet
Hinweis der Polizei

Am Dienstag (9.8.) erhielt eine 63-jährige Frau eine „WhatsApp“-Nachricht von einer fremden Nummer. Darin haben sich die unbekannten Täter als die Tochter der Dame ausgegeben. Sie schrieben ihr, dass dies ihre neue Telefonnummer sei und die alte Nummer gelöscht werden kann. Die angebliche Tochter schrieb der Dame, dass sie dringend eine Rechnung zahlen muss, sich aber wegen der neuen Handynummer nicht in ihr Online-Banking einloggen könne. Sie wurde daher gebeten, Geld zu überweisen. Um ihrer vermeintlichen Tochter zu helfen überwies die 63-jährige Dame in guter Absicht das Geld.

Die Betrüger meldeten sich am Mittwoch (10.8.) erneut über den Messenger bei der Frau. Angeblich funktioniere das Online-Banking immer noch nicht. Daher benötige man nochmal Geld für eine zweite Rechnung. Die Frau wunderte sich darüber, dass ihre Tochter schon wieder Geld brauchte und wollte daher mit ihr telefonieren. Die Kriminellen riefen sie tatsächlich an, sprachen aber kein Wort und schrieben danach eine Nachricht, dass etwas mit dem Handy nicht stimmen würde. Trotz aufkommender Zweifel wurde daraufhin ein zweiter Betrag überwiesen.

Als die dreisten Betrüger am Donnerstag (11.8.) versuchten die Dame ein drittes Mal zu einer Überweisung zu bewegen, wurde die Frau misstrauisch und wandte sich an die Polizei. Durch die zwei Überweisungen entstand der Dame ein finanzieller Schaden von über 3.000 Euro.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei erneut und gibt folgende Hinweise:

Die Kriminellen nutzen die Gutgläubigkeit und Hilfsbereitschaft der Personen aus. Es gelingt ihnen häufig die Menschen zu täuschen und dadurch an ihr Vermögen zu gelangen. Wenn Sie von Ihnen bekannten Personen unter einer unbekannten Nummer kontaktiert werden, speichern Sie die Nummer nicht automatisch ab und fragen Sie bei der Ihnen bekannten Person unter der alten Nummer nach. Bei geforderten Geldüberweisungen über „WhatsApp“ und andere Messenger sollten Sie immer misstrauisch werden und diese genauestens hinterfragen. Überprüfen Sie zudem Ihre Sicherheitseinstellungen des verwendeten Nachrichtendienstes.

Büttelborn: Autofahrerin wendet auf A 67/Vollbremsung verhindert Kollision

Eine 70 Jahre alte Autofahrerin fuhr am Donnerstagabend (11.08.), gegen 18.55 Uhr, an der Anschlussstelle Büttelborn auf die A 67 in Richtung Rüsselsheim auf die Autobahn. Am Ende des Beschleunigungsstreifens wendete die Frau nach derzeitigem Ermittlungsstand mit ihrem Auto, überfuhr die rechte Fahrspur und blieb anschließend entgegen der Fahrtrichtung auf der linken Fahrspur der A 67 stehen.

Ein 54 Jahre alter Autofahrer, der sich laut eigenen Angaben aus Richtung Darmstadt mit einer Geschwindigkeit von etwa 150 km/h näherte, erkannte das stehende Fahrzeug, leitete sofort eine Vollbremsung ein und kam noch kurz vor dem Fahrzeug der Frau zum Stillstand. Die 70-Jährige wurde anschließend vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert, sie machte auf die Beamten einen verwirrten Eindruck. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ein und stellte den Führerschein der Wagenlenkerin an Ort und Stelle sicher.

Die Beamten der Polizeiautobahnstation Südhessen bitten weitere Zeugen des Vorfalls, welche die Autofahrerin möglicherweise auch beim Auffahren auf die Autobahn beobachten konnten, um Kontaktaufnahme unter der Rufnummer 06151/8756-0.

Rüsselsheim: 22 „Gurtmuffel“ in zwei Stunden

Sicherheitsgurte sind Lebensretter. Auch auf kurzen Strecken und egal, wo die Autoinsassen sitzen. Laut Schätzungen der Unfallforschung der Versicherer (UDV) ist durchschnittlich jede oder jeder vierte bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückte Autofahrende oder -mitfahrende zum Zeitpunkt des Unfalls nicht oder nicht korrekt angeschnallt gewesen.

Dass dies offenbar von vielen Insassen nach wie vor auf die leichte Schulter genommen wird, zeigte eine zweistündige Verkehrskontrolle von Beamten der Polizeistation Rüsselsheim am Donnerstag (11.08.), in der Zeit zwischen 14.30 Uhr und 16.30 Uhr am Dresdener Damm. Bei der Überprüfung von 32 Fahrzeugen, wurden in 22 Fällen Verstöße gegen die Gurtpflicht festgestellt. In allen Fällen werden Verwarnungsgelder in Höhe von 30 Euro fällig.

Katalysator-Diebe am Werk – Zeugensuche

Zwischen Mittwochabend (9.8.) und Donnerstagvormittag (10.8) machten sich bislang unbekannte Personen an einem blauen Opel in der Mornewegstraße zu schaffen. Die Diebe entfernten den Katalysator und flüchteten damit unerkannt.

Nach bisherigen Erkenntnissen entstand ein Schaden in Höhe von circa 1.500 Euro.

Sollten Sie Verdächtiges wahrgenommen haben, melden Sie sich bitte bei dem Kommissariat 21/22 in Darmstadt unter der Telefonnummer 06151 969 – 0.

Bensheim-Gronau: Zwei Brände in unmittelbarer Nähe/Zeugen gesucht

Zwei kleinere Flächenbrände im Ausmaß von jeweils etwa 50 Quadratmetern und in einer Entfernung von circa 50 Metern voneinander entfernt, wurden den Rettungskräften in der Nacht zum Freitag (12.08.), gegen 2.00 Uhr, am Rand eines Waldwegs im Bereich „Knodener Höhenweg“ in Gronau gemeldet. Gebrannt haben auch mehrere Bäume und Büsche. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten anschließend ein weiteres Ausbreiten der Flammen verhindern. Zudem waren intensive Nachlöscharbeiten erforderlich und es musste teilweise Erdreich von den Feuerwehrleuten umgegraben werden, um ein erneutes Aufflackern des Feuers zu verhindern.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Wer in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeistation in Bensheim unter der Rufnummer 06252/8468-0 zu melden.

Original-Content von: Polizeipräsidium Südhessen, übermittelt durch news aktuell

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