Schockanrufe

88-Jähriger durch Schockanruf von falschem Polizisten um 20.000 Euro betrogen

Frankfurt (ots)

Ein 88-jähriger Mann aus der Gaußstraße erhielt am Dienstag, den 26. April 2022, gegen 12.50 Uhr, den Anruf einer angeblichen Polizistin des 3. Polizeirevieres. Mit der bekannten Masche, seine Tochter habe einen Verkehrsunfall mit Verletzten verschuldet und müsse nun ins Gefängnis, wurde das Gespräch auf eine Kaution gelenkt, die diesen Umstand verhindern könne. Man fragte sodann nach Wertgegenständen und Bargeld, bevor man 40.000 EUR forderte. Nachdem nun ein „Rechtsanwalt“ das Gespräch übernahm, einigte man sich auf einen Betrag von 20.000 EUR. In einer Stückelung von 100 EUR sollte er am Roßmarkt einer Mitarbeiterin übergeben werden. Gegen 14.00 Uhr wurde der Betrag dann auch so übergeben. Es ist müßig, zu erwähnen, dass der geschilderte Unfall nie stattgefunden hat.

Mit einem weiteren Auftreten von Betrügern mit dieser Masche ist zu rechnen.

Die Frankfurter Polizei weißt in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass sie niemals um Geldbeträge oder etwa Wertgegenstände bittet und auch nicht mit der Telefonnummer „110“ anruft. Lassen Sie sich am Telefon auf keine Diskussionen ein, sondern beenden Sie einfach das Gespräch. Und nochmals – übergeben Sie kein Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte, sondern verständigen Sie im Verdachtsfall immer die echte Polizei unter der Rufnummer 110.

Original-Content von: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, übermittelt durch news aktuell

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