Polizei

360-Grad-Kontrollen am Flughafen Frankfurt

Frankfurt (ots)

Vom 24. bis zum 25. Mai 2022 fand am Frankfurter Flughafen eine gemeinsame Kontrollaktion der hessischen Landespolizei und des Hauptzollamts Frankfurt am Main statt. Tatkräftige Unterstützung gab es aus den Reihen der Bundespolizei, des Bundesamtes für Güterverkehr sowie vom Technischen Hilfswerk. Insgesamt waren mehr als 350 Kräfte über 40 Stunden im Einsatz.

Bei den auf einem Parkplatzgelände des Flughafens durchgeführten Maßnahmen lagen die Schwerpunkte vor allem im Bereich der Frachtkontrolle im Güterverkehr, sowie bei mobilen Kontrollen und Geschwindigkeitsmessungen. Dabei kamen unter anderem eine vollmobile Röntgenanlage (VMR), mit welcher Lkw durchleuchtet wurden sowie ein ScanVan für Gepäckstücke und ein Durchsuchungsmobil des Zolls zum Einsatz.

Im Rahmen der zweitägigen Kontrollen konnten durch die eingesetzten Kräfte einige Straftaten festgestellt werden; darunter Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, des Fahrens unter Einfluss von Betäubungsmitteln, wegen Drogenbesitzes und aufgrund von Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Fünf vorläufige Festnahmen, vier Blutentnahmen und insgesamt 18 Strafanzeigen waren die Folge.

Auch mit der erlaubten Höchstgeschwindigkeit hielten es einige Verkehrsteilnehmer nicht so genau. So ahndeten die Beamten der Landespolizei 56 Geschwindigkeitsüberschreitungen. Darüber hinaus konnten durch Kräfte des Zolls einige Zölle und Steuern sowie durch das BAG über 20.000 Euro an Sicherheitsleistungen erhoben werden.

Eine gerissene Windschutzscheibe führte dazu, dass die Fahrt eines Kraftomnibusses ein Ende hatte. Zudem mussten einige Lkw-Fahrer die vor Ort festgestellten Mängel vor ihrer Weiterfahrt beheben lassen.

Insgesamt wurden 620 Fahrzeuge und über 1250 Personen kontrolliert. Die Sicherheitspartner werden ihre gemeinsamen Kontrollen im Bereich der nationalen und internationalen Verkehrswege fortsetzen, um Straftaten und Ordnungswidrigkeit weiter aufzudecken und zu verfolgen.

Original-Content von: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, übermittelt durch news aktuell

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